Samstag, 24.Mai.2003 • 10:00 - 13:30 Uhr • Roter Salon

KÖRPERBILD/MENSCHENBIILD

Den Möglichkeiten in der Biotechnologie sind scheinbar keine Grenzen gesetzt: Wurde eben noch die Entschlüsselung des menschlichen Genoms gefeiert, erschüttern auch schon Meldungen von den ersten geglückten Versuchen, menschliches Leben zu klonen, die Weltöffentlichkeit. Während die Sozialwissenschaften in diesem Spannungsfeld von medizinischen Heilsversprechen und apokalyptischen Endzeitvisionen um ethische Fixierungen bemüht sind, hat die Biotechnologie schon längst Einzug in die Kunst gehalten. Hier kehrt ein Künstlertypus wieder, der sich gleichzeitig als Wissenschaftler und Kreativer begreift und in die Renaissance zurückweist.

Alexandra Manzei, Technische Exzentrizität. Technische Exzentrizität - Über die Nicht-Identität von Mensch und (Bio-)Macht bei Helmuth Plessner
Bärbel Mauss, Das Genom: Ein utopischer Ort?

Kaffeepause 11:30 - 12:00 Uhr

Kia Vahland, Der Klon als Kunstmensch. Zum Nachleben von Leonardo da Vincis filosofia naturale in der Rhetorik der Gentechnologie
Ingeborg Reichle, Transgene Körper in der Kunst: vom Artefakt zum Technofakt

Sektionsleitung: Anouschka Urrejola